Ein Panda und ein Kängeru



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Der Kopf ist zwar langgestreckt, aber verglichen mit der Körpergröße relativ klein. Die Ohren sind groß. Im Oberkiefer haben Kängurus insgesamt sechs Schneidezähne, im Unterkiefer nur zwei. Die unteren Schneidezähne sind wie bei allen Diprotodontia vergrößert und treffen beim Zubeißen auf eine harte Stelle im Gaumen hinter den oberen. Die oberen Schneidezähne sind U- oder V-förmig angeordnet und liegen nicht wie bei anderen Diprotodontia hintereinander. Diese Anordnung bildet ein effektives Werkzeug zum Abrupfen auch harter Pflanzenmaterialien und findet sich in konvergenter Form auch bei manchen Paarhufern. Die unteren Eckzähne fehlen, die oberen fehlen ebenfalls oder sind stark zurückgebildet, so dass eine große Lücke (Diastema) die Schneide- und die Backenzähne trennt. Die Prämolaren sind schmal und klingenförmig, die Molaren sind breit und hochkronig. Die Backenzähne kommen nicht gleichzeitig, sondern nacheinander aus dem Zahnfleisch; erst wenn die vorderen abgenutzt sind und ausfallen, kommen die nächsten und wandern dann im Mund nach vorne. Insgesamt lautet die Zahnformel der Kängurus I 3/1, C 0-1/0, P 2/2, M 4/4 –insgesamt haben sie also 32 oder 34 Zähne



Die Grundfarbe ihres dichten, wolligen Fells ist weiß, die Beine sind schwarz. Das Schwarz der Vorderbeine zieht sich weiter über die Schultern und bildet einen Gürtel, der meist den Vorderkörper umschließt. Schwarz sind außerdem die Ohren, die Umgebung der Augen und manchmal die Schwanzspitze. Eine Population im Qinling-Gebirge zeichnet sich dagegen durch eine braun weiße Farbgebung aus.[1]

Die Gründe für die auffällige Färbung sind nicht genau bekannt.